Leichtathletik Titel, Talentproben und Teamgeist in der Halle
Ein intensives und sportlich beeindruckendes Wochenende liegt hinter dem TuS Jahn Hilfarth. In der modernisierten Sporthalle an der Bergstraße in Wassenberg standen zunächst am Samstag die U14-Wettkämpfe im Regionsvergleich auf dem Programm, bevor am Sonntag die offiziellen Hallen-Kreismeisterschaften der U8 bis U12 folgten.
Der griffige Tartanboden bot beste Bedingungen für schnelle Zeiten und sichere Absprünge. Eine besondere Spannung entstand durch den getrennten Sprint- und Sprungkorridor, der von der Tribüne aus nicht einsehbar war. So blieb es immer wieder ein „Warten auf die Zahlen“ – bis die Ergebnisse offiziell bekanntgegeben wurden. Die Organisation war hervorragend, die Atmosphäre sportlich, freundlich und geprägt von großem vereinsübergreifendem gegenseitigem Respekt.
Samstag – U14: Starke Signale aus M12, W12 und W13
In der M12 sprang Hannes Breda im Hochsprung starke 1,19 m und belegte Rang vier in einem leistungsstarken Feld. Unter den Startern aus dem Kreis Heinsberg war er damit der Beste – inoffizieller Kreismeister im Hochsprung. Auch im Sprint und im Weitsprung sammelte er wertvolle Wettkampfpraxis und wichtige Leistungen für den LVN-Startpass.
In der W12 überzeugte Martha Tallulah Klug mit einem Finaleinzug über 60 Meter und war damit schnellste Athletin aus dem Kreis Heinsberg – inoffizielle Kreisschnellste ihrer Altersklasse. Ergänzend stellte sie sich im Weitsprung der Konkurrenz.
Sophia Marie Birk startete in der W13 und präsentierte sich sowohl im Sprint als auch im Weitsprung stabil und leistungsstark mit persönlichen Wettkampfbestleistungen. Für alle drei stand neben der Platzierung vor allem die sportliche Weiterentwicklung im Mittelpunkt.
Sonntag – Kreismeisterschaften mit Titelgewinnen und Leistungsbreite
Am Sonntag wurde es offiziell – und der TuS Jahn Hilfarth setzte deutliche Akzente.
In der M11 dominierte Paul Bollenberg seine Altersklasse eindrucksvoll. Mit 8,4 Sekunden gewann er den 50-Meter-Sprint. Im Weitsprung setzte er mit 3,73 m ein weiteres Ausrufezeichen und sicherte sich auch hier den Titel. Im Hochsprung überquerte er 1,04 m – ebenfalls Platz eins. Drei Starts, drei Kreismeistertitel – eine herausragende Vorstellung.
Komplettiert wurde das starke Abschneiden der M11 durch Tom Sellhast. Er lief die 50 Meter in 9,3 Sekunden auf Rang acht und zeigte auch im Weitsprung eine engagierte Leistung mit Platz sieben. Damit trug auch er zur geschlossenen Mannschaftsleistung in dieser Altersklasse bei.
In der M10 zeigte Emil Epple seine Klasse. Nach 8,4 Sekunden im Sprint (Platz zwei) gewann er mit starken 3,70 m souverän den Kreismeistertitel im Weitsprung.
Dahinter präsentierte sich die Trainingsgruppe geschlossen stark: Tim Bollenberg lief 8,7 Sekunden (Platz fünf) und sprang 3,30 m ebenfalls auf Rang fünf. Thomas Lehl erreichte über 50 Meter ebenfalls 8,7 Sekunden und sprang 2,99 m. Leonard Tholen lief 8,8 Sekunden und kam im Weitsprung auf 3,07 m. Michael Engler sprintete 9,0 Sekunden und zeigte mit 3,28 m im Weitsprung eine starke Leistung. Die Abstände waren eng – ein Zeichen für die gewachsene Leistungsdichte.
In der W10 kam es über 50 Meter zu einem besonderen Moment: Unsere Athletinnen Hannah Bollenberg und Martha Knur liefen zeitgleich in 8,5 Sekunden zum Kreismeistertitel.
Während Martha ihre starke Form mit 3,60 m und dem zusätzlichen Titel im Weitsprung unterstrich, war Hannahs Erfolg eine besonders schöne Geschichte. Ihre schnellen (Tanz-) Beine hatten sich im Training bereits angedeutet – diesmal passte alles zusammen. Besonders bemerkenswert war der selbstverständliche Umgang mit dem gemeinsamen Sieg – Teamgeist statt Ego.
In der W11 bestätigte Lina Kampmann mit 8,2 Sekunden und Platz zwei im Sprint ihre starke Entwicklung. Im Weitsprung erreichte sie einen starken vierten Rang.
Bei den Jüngsten setzte Charlotte Engler ein Ausrufezeichen. Mit 7,3 Sekunden wurde sie Kreismeisterin über 40 Meter. Im Hochweitsprung sprang sie 0,80 m auf Rang drei und erreichte im Medizinballstoß mit 27 Punkten einen starken zweiten Platz.
Obwohl recht neu dabei, zeigte auch Mika Gizel ihre Vielseitigkeit: 7,8 Sekunden im Sprint, 0,80 m im Hochweitsprung (Platz drei) und 20 Punkte im Medizinballstoß.
In der W9 überzeugte Lynn Rose mit 7,6 Sekunden und Platz vier im Sprint. Im Hochweitsprung erreichte sie 0,70 m, im Medizinballstoß kam sie auf 25 Punkte.
Mehr als Medaillen
Dieses Wochenende zeigte nicht nur Titelträger, sondern vor allem eine beeindruckende Breite. Vom Medizinballstoß bis zum Hochsprung, vom Sprint bis zum Weitsprung präsentierte sich der TuS Jahn Hilfarth in allen Disziplinen leistungsfähig. Sichtbar war die kontinuierliche Trainingsarbeit – und spürbar der Teamgeist.
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